Wahrscheinlich haben wir alle etwas unterschiedliche Vorstellungen davon, was ein Land zu einem Land macht, in dem man gut leben kann. Für die Meisten ist ein gutes Land wohl ein Platz, wo man sicher und geborgen leben kann, wo wir uns als Menschen entwickeln und uns ein wenig Wohlstand aufbauen können. Einige verbinden mit einem „guten Land“ sehr grundlegende Bedürfnisse – für sie ist es ein Land, in dem man nachts ruhig schlafen kann, weil kein Krieg herrscht. Für andere umfasst der Begriff auch oberflächlichere Dinge – ein gutes Land gewinnt die Fußball-EM oder holt viele Medaillen bei den Olympischen Spielen.

Letzte Woche besuchte ich zusammen mit dem Ersten Vizepräsidenten des Schwedischen Reichstags Baden-Württemberg. Dieser Besuch war Bestandteil eines Erfahrungsaustausches zwischen diesem wichtigen Bundesland und Schweden zur Aufnahme von Flüchtlingen.