Nach 14 Monaten in Berlin gehe ich diese Woche nach Brüssel, um dort am kommenden Montag die Arbeit als Schwedens EU-Botschafter aufzunehmen. Es fühlt sich in vielerlei Hinsicht so an, als ob sich der Kreis schließt, wenn ich meinen vermutlich letzten Auftrag eines langen Berufslebens antrete. Ich werde Berlin vermissen, aber den Wechsel nach Brüssel nicht bereuen.

Mit diesen Worten wurde ich bei einem meiner Antrittsbesuche von einem hohen Regierungsbeamten begrüßt. Nach einem knappen Monat als schwedischer Botschafter in Berlin kann ich sagen, dass er Recht hatte. Selten war wohl die politische Dramatik in Deutschland größer als in den letzten Monaten.